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Wasserturm


Wasserturm
Der Wasserturm wurde auf dem Villefontainer Platz errichtet und umfasst eine Höhe von insgesamt 27 Metern und wurde von der Firma Heinrich Klotz & Co. Eisenbeton-Gleitbauverfahren gebaut. Begonnen hat der Aufbau am Tag Christi Himmelfahrt 1931, am 14. Mai um 24:00 Uhr nachts auf dem zwei Meter breiten und 70cm hohen Betonkranz. Die Arbeit wurde ununterbrochen am Tag und in der Nacht durchgeführt, so dass die Dachung innerhalb von 10,5 Tagen Bauzeit erreicht wurde. Das Fassungsvermögen der zweikammerigen Behälter beträgt 200cbm. Das Rohrnetz hatte eine Länge von 8968 Metern, womit Kahl zweimal unterführt und die Bahnlinie einmal gekreuzt wurde. Es wurden 488 Hausanschlusse für rund 3.200 Einwohner verlegt. Die Gesamtkosten des Wasserturms betrugen 49.600,40 Reichsmark. Heute ist der Wasserturm Ortsmittelpunkt und eines der Kahler Wahrzeichen. Seit 1966 ist der Wasserturm stillgelegt, und wir nur noch für Besichtigungen insbesondere für Schulklassen geöffnet. Um ihn herum ist der Kahler Grenzsteingarten angelegt worden.

Hochbehälter in Wasserlos

Die Zunahme der Bevölkerung und der Industrie nach 1945 brachte einen hohen Wasserverbrauch mit sich. Die vorhanden Anlagen, Brunnen und der Wasserturm reichten nicht mehr aus. So wurde in den Jahren 1965/66 oberhalb der Ortschaft Wasserlos ein Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2 mal 1000 Kubikmetern gebaut. Fünf neue Brunnen mit Filtergebäude wurden niedergebracht.

Geschichte der Kahler Wasserversorgung

Im Jahre 1850 war der Ort mit zwölf Kettenziehbrunnen ausgestattet. Nach einiger Zeit wurden diese Ziehbrunnen in hölzerne Pumpbrunnen umgewandelt. Es gab nun 20 Brunnenbesitzer mit jeweils einer unterschiedlichen Brunnen-, und Wassertiefe. Jedoch wurden Ende des letzten Jahrhunderts die eiserne Pumpe eingeführt. Von dieser Zeit ab wurde in den Neubauten die Wasserpumpe in das Haus verlegt. In den Jahren 1930/31 baut die Gemeinde das Wasserleitungsnetz für das ganze Dorf. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Wasseranteil je Kopf der Bevölkerung, sowie Großvieh (Vieh ab 1 Jahr Alter) auf 20 Pfennige festgelegt.


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